
Einzigartiger Ort, ungewöhnlicher Spitzname: Seit 1983 werden im Abbauvorfeld des Schöninger Braunkohlentagebaus archäologische Ausgrabungen durchgeführt. Dabei fand man die ältesten vollständig erhaltenen Holzspeere der Welt. Mit diesem kulturellen Erbe von Weltrang im Besitz trägt die älteste urkundlich belegte Stadt des früheren Braunschweiger Landes den Beinamen „Stadt der Speere“. Wichtige Teilergebnisse der Braunkohlenarchäologie werden heute im Info-Zentrum im ehemaligen Gefängnis am Burgplatz in wechselnden Ausstellungen aufbereitet.

Und Schöningen bietet weitere historische Attraktionen: Die Fachwerkhäuser rund um den Markt, die Stadtkirche St. Vincenz und das klassizistische Rathaus etwa zeugen von der einstigen Bedeutung Schöningens, das dank seiner Solequellen und Salzvorkommen zu Reichtum kam. Das Wahrzeichen der Stadt, die imposante Klosterkirche St. Lorenz, zeugt von der nicht mehr vorhandenen großzügigen Klosteranlage.
Richard-Schirrmann-Straße 6a
38364 Schöningen
Telefon 05352 3898
Telefax 05352 3752
Leitung:
Frank-Carsten Steckhan

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